Klenico-Symptomkarten

Überblick

Das Klenico-System unterstützt Fachpersonen in ihrer anspruchsvollen Arbeit, die Beschwerden ihrer Patienten so zu erfassen, dass sie ihnen bestmögliche Behandlungen zukommen lassen können. Dafür wird in erster Linie einen Überblick benötigt, und zwar auch in Bereichen, über die Patienten von sich aus kaum berichten und die daher leicht aus dem Blickfeld geraten.

Über 21 Störungsbereiche

Das Klenico-System deckt insgesamt 21 verschiedene Störungsbereiche ab. Die Basis dafür stellen 410 Symptome dar, die direkt aus den diagnostischen Kriterien des DSM-5 und der ICD-10 abgeleitet und anhand von 612 Items (Ich-Aussagen, diagnostischen Fragen, Beobachtungen oder Interpretationen) operationalisiert sind.

Aus 2 Perspektiven

Das Klenico-System deckt sowohl die Perspektive des Patienten als auch diejenige der Fachperson ab. Mit der Selbstauskunft wählt der Patient Ich-Aussagen aus, die seinem Empfinden und Erleben entsprechen (= Innenperspektive). Auf Basis der Selbstauskunft generiert das Klenico-System einen interaktiven Gesprächsleitfaden. Der Diagnostiker interpretiert dabei die Äußerungen des Patienten (= Außenperspektive).

Effizient

Die Selbstauskunft kann der Patient meist selbständig und in Abwesenheit einer Fachperson durchführen. Die adaptive Befragung führt dazu, dass nur diejenigen Störungsbereiche detailliert erfragt werden, die vom Patient als belastend empfunden werden.

Innovativ

Um die Ausprägung der einzelnen Symptome zu erfassen, greift das Klenico-System auf ein eigens entwickeltes Verfahren zurück. Dabei platziert der Patient die ausgewählten Items auf einer vertikalen Achse, so dass die Anordnung der von ihm empfundenen Belastung entspricht. So werden die Items grafisch direkt zueinander in Beziehung gesetzt, was der eigenen, intuitiven Wahrnehmung entspricht.

Visuell

Die aus der Selbstauskunft und dem diagnostischen Interview resultierenden Symptomkarten visualisieren die psychische Erkrankung und machen diese für den Patienten fassbar. Die Fachperson kann darauf eine Differenzialdiagnose ableiten. Die Symptomkarten unterstützen die Fachperson in der Dokumentation und erleichtern die Kommunikation mit weiteren Fachpersonen.

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