Wozu ein neues Diagnose-Instrument?

Keine klar abgrenzbaren Krankheiten

Die aktuellen und geplanten Verzeichnisse psychischer Störungen, das DSM-5 und die ICD-10/11, sind kategorial aufgebaut. Doch in der Praxis wie auch in wissenschaftlichen Studien zeigt sich: Der individuelle Patient kann Symptome aus ganz verschiedenen Störungskategorien aufweisen, ohne jeweils die Kriterien zur vollen Ausprägung einer Störung zu erfüllen.

Relevante einzelne Symptome bleiben sichtbar

Das Klenico-System setzt genau an diesem Punkt an. Es wird sichergestellt, dass gravierende Komorbiditäten, aber auch einzelne Symptome mit großem Belastungswert für den Patienten nicht aus dem Blickfeld geraten. Die individuelle Symptomatik eines Patienten wird dadurch wesentlich besser erfasst, als wenn diese in kategoriale Störungskategorien gezwängt werden müssen.

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