Qualitätsmanagement

Bis heute ist es sehr umstritten, nach welchen Kriterien die Qualität einer psychotherapeutischen Behandlung beurteilt werden soll. Ist es sinnvoll, sich auf das subjektive Empfinden des Patienten zu verlassen? Wo hat demgegenüber die Einschätzung durch den Therapeuten ihre Grenzen? Vertreibt man mit einer Kurzzeittherapie den Rauch, löscht aber das Feuer nicht? Und sind Langzeittherapien wirklich in jedem Fall nachhaltiger? Angesichts der Komplexität, die solche Fragen aufzeigen, werfen manche Therapeuten das Handtuch und verlangen, dass sich die Psychiatrie der Leistungsorientierung und dem Zwang zur Effektivitätssteigerung entziehen soll.

Wir sind jedoch der Meinung, dass die Komplexität und Fragilität des therapeutischen Prozesses eine Qualitätssicherung geradezu unentbehrlich machen. Jeder Arzt oder Therapeut möchte schließlich seinen Patienten helfen und bei ihnen Gutes bewirken. Deshalb sollte es auch in seinem Interesse sein, zu erfahren, wenn sich eine Behandlung als inneffektiv erweist. Die besten Vorsätze bringen allerdings nichts, wenn Qualitätsmanagement nur aus äußerem Zwang, aber ohne eigenen Gewinn betrieben wird. Das Klenico-System ist darauf ausgelegt, dass es auf jeder Stufe der psychiatrischen Versorgung gewinnbringend eingesetzt werden kann:


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