Psychische Erkrankungen kosten die Wirtschaft bis zu 42 Milliarden Euro im Jahr

Psychische Beschwerden? Bei uns im Team kein Thema. Weshalb das oft nicht stimmt und es immer noch dringenden Gesprächsbedarf zum offenen Umgang mit Stress, Ängsten, Burnout und Depression am Arbeitsplatz gibt. Gesundheits-Expertin Laura Henrich nennt Lösungen.
Letztes Jahr wurde ein trauriger Rekord gebrochen: Laut dem aktuellen Psychreport der DAK-Gesundheit erreichten die Krankschreibungen aufgrund von psychischen Beschwerden einen neuen Höchststand: 301 Fehltage kommen auf 100 Versicherte. Im Vergleich zu vor zehn Jahren ist das ein Anstieg um 48 Prozent. Besorgniserregend ist auch, dass immer mehr junge Menschen aufgrund schlechter mentaler Gesundheit ausfallen. Laut dem Report sind die Fehltage in der Altersgruppe zwischen 24 und 29 Jahren im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent bei den Männern und um 24 Prozent bei den Frauen angestiegen. Insgesamt kostete der ungewöhnlich hohe Krankenstand 2022 die deutsche Wirtschaft zwischen 27 bis 42 Milliarden Euro.
Bei diesen Zahlen müsste das Thema mentale Gesundheit in Unternehmen, vor allem bei Führungskräften und HR-Verantwortlichen, ganz oben auf der Agenda stehen, oder? Leider ist diese Annahme falsch.
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