Was Führungskräfte für die mentale Gesundheit tun können: Gastbeitrag für Business Punk.

Müssen wir im Jahr 2022 wirklich noch über mentale Gesundheit sprechen? Oder ist denn nicht inzwischen den meisten Menschen klar, dass sie genauso wichtig ist, wie unsere körperliche Gesundheit und dass wir erkranken können? Auf den ersten Blick scheint es so, als ob die Themen Burnout und Depression in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen sind und eine ähnliche Sichtbarkeit und Akzeptanz, wie beispielsweise Migräne oder Rückenschmerzen haben.
Vor allem durch die für viele außergewöhnlichen Belastungen der Corona-Pandemie war das Interesse groß zu erfahren, wie es gelingen kann, mental stabil zu bleiben. Es gibt wahrscheinlich kein reichweitenstarkes Medium, in dem nicht erklärt wurde, mit welchen Selfcare Hacks ich gut durch die Pandemie komme und ab wann es hilfreich ist, sich um einen Therapieplatz zu kümmern. Aktuell können wir ähnliche Artikel lesen, die uns helfen wollen, durch die Gaskrise oder auch einfach “nur” durch die grauen Wintertage zu kommen. Soweit, so normal.
Bekannte Unternehmerinnen und Investorinnen wie Diana zur Löwen und Lea-Sophie Cramer sprechen auf Instagram offen über ihre Mental Breakdowns und dass sie deshalb regelmäßig zur Therapie gehen. Kurt Krömer, einer der beliebtesten deutschen Komiker, stand dieses Jahr schon auf Platz eins der Spiegel Bestsellerliste mit seinem Buch: “Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression”. Er spricht darin über seine persönlichen Erfahrungen mit der psychischen Krankheit, über Panikattacken und Klinikaufenthalte. Wichtige Beiträge, damit noch mehr Menschen sich eingestehen können, dass sie Hilfe brauchen. Das macht doch alles Hoffnung.
Wie aber sieht es mit der Angebotsseite aus? Finden Betroffene denn schnell Unterstützung? Jetzt weiterlesen.