Mit sinnvollen digitalen Lösungen gewinnen alle

Um die psychotherapeutische Versorgungslücke zu schließen, brauchen wir vor allem digitale Lösungen, fordert Laura Henrich, CEO von Klenico. Ihre Ideen fasst sie im Standpunkt zusammen.
Im Bereich der psychischen Gesundheit hat sich schon sehr viel getan: Erkrankungen werden besser erkannt und weniger stigmatisiert. Themen wie Burnout und Depression sind besprechbar geworden und das Verständnis für die damit einhergehende große Belastung der Betroffenen wächst. Viele Menschen, die unter psychischen Erkrankungen leiden, sind inzwischen offen dafür, sich unterstützen zu lassen und suchen aktiv Hilfe – wenn auch nicht alle. Es scheint sich abzuzeichnen, dass der Bedarf für psychotherapeutische Angebote mit jeder neuen Generation noch weiter zunimmt. Laut einer Umfrage der deutschen Psychotherapeutenvereinigung hat sich die Nachfrage nach Psychotherapie unter Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu vor der Corona-Pandemie um 48 Prozent erhöht. Nimmt man die Anfrage von Erwachsenen mit dazu, liegt der Wert für die erhöhte Nachfrage nach einem Therapieplatz immer noch bei 40 Prozent.
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